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  Weißwasser (Bílá Voda)    www.bilavoda.cz

Die Gemeinde Bílá Voda (deutsch Weißwasser) gehört zum Bezirk Jesenik in Tschechien. Sie liegt etwa neun Kilometer nordwestlich der Stadt Javorník unmittelbar an der polnischen Grenze zwischen dem Reichensteiner Gebirge (Rychlebský hory) und dem Patschkauer Vorland (Przedgórze Paczkowskie) und ist das nördlichste Dorf der Mikroregion Javornicko.

Es wird angenommen, dass Weißwasser - vermutlich als Wiederbesiedlung eines eingegangenen Dorfes - im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1532. Der Ortsname bezieht sich vermutlich auf die Farbe des dort entspringenden Baches. Seit 1748 gehören zu Weißwasser auch die Siedlungen Kamenička (Kamitz Überschar), Růženec (Rosenkranz) und einige Einsiedlerhöfe.

Die Marktgemeinde Weißwasser hatte am 1. Dezember 1930 1.104 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 1.024 und am 22. Mai 1947 509 Bewohner. Die deutschen Bewohner wurden 1945 enteignet und vertrieben. 

Sehenswürdigkeiten

  • Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung wurde nach Plänen des schlesischen Architekten Felix Anton Hammerschmidt errichtet und 1777 durch den Breslauer Bischof Philipp Gotthard von Schaffgotsch eingeweiht.
  • Das Piaristenkolleg wurde durch den Olmützer Bischof Jakob Ernst von Liechtenstein-Kastelkorn gestiftet.